Welche Anstellungsbedingungen sollten vertraglich geregelt sein?

Das sollte Ihr Anstellungsvertrag beinhalten

  • Namen der Vertragsparteien
  • Datum des Vertragsbeginns
  • Art der zu leistenden Arbeit
  • Regelung der Arbeitszeit
  • Probezeit (maximal für drei Monate)
  • Kündigungsfrist
  • Ferien
  • Lohn
  • Lohnfortzahlung bei Krankheit
  • Schwanger- und Mutterschaftsurlaub, ev. auch Vaterschaftsurlaub
  • Berufshaftpflichtversicherung
  • Pensionskasse

Nicht alle Angestellten erhalten einen Anstellungsvertrag. Varianten sind möglich, je nachdem, wo und für wen Sie arbeiten:

Verweis aufs Personalreglement

Es müssen nicht alle oben erwähnten Punkte in Ihren Arbeitsvertrag. Manche können auch im Personal- oder Betriebsreglement festgehalten sein. In diesem Fall muss das betreffende Reglement aber zum Bestandteil Ihres Vertrages erklärt und dementsprechend darin vermerkt werden.

Anstellungsverfügung

Stehen Sie in einem öffentlich-rechtlichen Anstellungsverhältnis sind zwei Vertragsarten möglich:

  • Vertrag nach privatrechtlichen Regeln, d.h. Ihr Arbeitsverhältnis wird gemäss Schweizerischem Obligationenrecht behandelt
  • Anstellungsverfügung, wo nur die wichtigsten Punkte festgehalten sind und auf andere Reglemente verwiesen wird

Gelangt Privatrecht zur Anwendung, können Sie Ihren Vertrag aufgrund unserer Checkliste überprüfen. Wird eine Verfügung erlassen, muss in dieser auf die anwendbaren Rechtsgrundlagen hingewiesen werden (z.B. kantonales Personalgesetz, kantonale Personalverordnung, spezifische Verordnungen). Lassen Sie sich sowohl die integrierenden Bestandteile als auch die gesetzlichen Grundlagen zusammen mit Ihrem Arbeitsvertrag resp. mit der Verfügung aushändigen, damit Sie alle Grundlagen kennen.

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